Transsexualität-NGS

Neueste Beiträge

Seiten: [1] 2 3 ... 10
1
Ich habe Herrn Prof. Dr. Dick Swaab meine Frage per Mail gestellt.

Antwort: Die gleiche Größe des BSTc bei Kindern bedeutet nicht, daß die Kommunikation der Neuronen innerhalb des BSTc und mit seiner Umgebung sowie die Verdrahtung der Neuronen sich nicht unterscheide.

Auf deutsch: Zwischen Junge und Mädchen ist trotz gleicher Größe des BSTc die neuronale Kommunikation und die Verknüpfung der Nervenzellen unterschiedlich.
2
Kunststück! Das wurde bereits Anfang der 2000er von Prof. Dr. Dick Swaab und Co. festgestellt. Was mich nur wieder massiv aufregt ist der Terminus "Transgender". Leute, es geht hier um originär transsexuelle Menschen mit einer angeborenen anatomischen Sexus-Sexus Diskrepanz und nicht um Transgender mit einem psychischen Rollenproblem!
3
Solange es sich nicht um den eigentlichen BSTc handelt! Denn dieser ist immun gegen die Hormonbehandlung sonst gäbe es Transsexualität nicht.
4
Wissenschaftliche Studien / "Gender-Identity"
« Letzter Beitrag von selfmademan am 05.Aug 2022, 18:02 »
Wie es einigen vielleicht schon aufgefallen ist, wird gerade auch in niederländischen Studien von "gender-identity" gesprochen. Denn leider wird in Holland auch nicht mehr unterschieden.

Dieser Begriff ist aber falsch! Gender ist nach wie vor die englischsprachige Bezeichnung für die soziale Geschlechterrolle und der äußere Ausdruck von Geschlecht. Der Körper mit all seinen Ebenen (Genitale, Chromosomen, Gehirn, sekundäre Geschlechtsmerkmale, Phänotypus) ist Sexus! Punkt! Eine einfache Frage bringt es auf den Punkt:

Wie will ich mein angeborenes Mann-sein /  Frau-sein leben, wenn ich meine zwingend benötigte geschlechtsrichtige Optik endlich erreicht habe?

Oder etwas wissenschaftlicher ausgedrückt: Mit welchem Gender will ich meinen angeborenen Sexus leben, wenn ich meinen zwingend benötigten geschlechtsrichtigen Phänotypus erreicht (meine Sexus-Sexus Diskrepanz überwunden) habe?

Das was die Niederländer hier fälschlicherweise mit "Gender-Identity" bezeichnen, ist nichts geringeres als das angeborene "geschlechtliche Selbst" und das ist nunmal Bestandteil von Sexus! Da kann sich die Genderideologie noch so sehr auf den Kopf stellen, sie werden die Biologie und den Sexus nicht aushebeln können. Die Natur ist stärker als jede Ideologie!

Wir stehen in Kontakt mit einem niederländischen Fachmann der Neurobiologie und versuchen diesen für die begrifflichen Unterschiede zu sensibilisieren. Bin gespannt ob es irgendwann Früchte tragen wird.
5
Wissenschaftliche Studien / Antw:Einfluss der Sexualhormone aufs Gehirn
« Letzter Beitrag von selfmademan am 04.Aug 2022, 14:19 »
Das Gegenteil ist der Fall!

http://www.transsexualitaet-ngs.de/forum/index.php/topic,7407.0.html

Zitat
The number of neurons in the BSTc of male-to-female transsexuals was similar to that of the females (P = 0.83). In contrast, the neuron number of a female-to-male transsexual was found to be in the male range. Hormone treatment or sex hormone level variations in adulthood did not seem to have influenced BSTc neuron numbers.

Zitat
Die Anzahl der Neuronen im BSTc von Mann-zu-Frau-Transsexuellen war ähnlich der der Frauen (P = 0,83). Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass die Neuronenzahl einer Frau-zu-Mann-Transsexuellen im männlichen Bereich liegt. Die Hormonbehandlung oder Schwankungen des Sexualhormonspiegels im Erwachsenenalter schienen die Anzahl der BSTc-Neuronen nicht beeinflusst zu haben.

Den Beweis kannst du täglich bei Transsexuellen sehen, die NACH vollständigem Durchlauf der falschen Pubertät ihren Weg begonnen haben, so wie ich. Gemäß deiner Aussage dürfte ich kein NGS-Mann sein, sondern hätte einen weiblichen BSTc aufgrund weiblicher Erstpubertät und damit durch und durch mit weiblichen Hormonen überschwemmt. Kann also nicht stimmen deine Aussage!
6
Wissenschaftliche Studien / Sexual Differentiation of the Bed Nucleus....
« Letzter Beitrag von selfmademan am 04.Aug 2022, 13:51 »
https://www.jneurosci.org/content/22/3/1027

Sexual Differentiation of the Bed Nucleus of the Stria Terminalis in Humans May Extend into Adulthood

Zitat
Gonadal steroids have remarkable developmental effects on sex-dependent brain organization and behavior in animals. Presumably, fetal or neonatal gonadal steroids are also responsible for sexual differentiation of the human brain. A limbic structure of special interest in this regard is the sexually dimorphic central subdivision of the bed nucleus of the stria terminalis (BSTc), because its size has been related to the gender identity disorder transsexuality. To determine at what age the BSTc becomes sexually dimorphic, the BSTc volume in males and females was studied from midgestation into adulthood. Using vasoactive intestinal polypeptide and somatostatin immunocytochemical staining as markers, we found that the BSTc was larger and contains more neurons in men than in women. However, this difference became significant only in adulthood, showing that sexual differentiation of the human brain may extend into the adulthood. The unexpectedly late sexual differentiation of the BSTc is discussed in relation to sex differences in developmental, adolescent, and adult gonadal steroid levels.

Lange Rede, kurzer Sinn. Sinngemäß heißt es also wohl, daß sich der Größenunterschied des BSTc erst im Erwachsenenalter manifestiert. Daher entsteht nun aber eine neue Frage: Wenn also im Kindesalter sich der BSTc zwischen Männlein und Weiblein größentechnisch nicht unterscheidet, woher kommt dann das tiefe Geschlechtswissen bei transsexuellen Kindern über sich selbst? Transsexualität wird nicht erworben, es ist angeboren, also von irgendwoher muß dieses Wissen ja kommen, nur woher?
7
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/10843193/

Kenntlichmachung mit Fettschrift durch mich.
Zitat
Abstract

Transsexuals experience themselves as being of the opposite sex, despite having the biological characteristics of one sex. A crucial question resulting from a previous brain study in male-to-female transsexuals was whether the reported difference according to gender identity in the central part of the bed nucleus of the stria terminalis (BSTc) was based on a neuronal difference in the BSTc itself or just a reflection of a difference in vasoactive intestinal polypeptide innervation from the amygdala, which was used as a marker. Therefore, we determined in 42 subjects the number of somatostatin-expressing neurons in the BSTc in relation to sex, sexual orientation, gender identity, and past or present hormonal status. Regardless of sexual orientation, men had almost twice as many somatostatin neurons as women (P < 0.006). The number of neurons in the BSTc of male-to-female transsexuals was similar to that of the females (P = 0.83). In contrast, the neuron number of a female-to-male transsexual was found to be in the male range. Hormone treatment or sex hormone level variations in adulthood did not seem to have influenced BSTc neuron numbers. The present findings of somatostatin neuronal sex differences in the BSTc and its sex reversal in the transsexual brain clearly support the paradigm that in transsexuals sexual differentiation of the brain and genitals may go into opposite directions and point to a neurobiological basis of gender identity disorder.


Übersetzung:

Frau-zu-Mann Transsexuelle haben eine weibliche Anzahl von Neuronen im limbischen Nukleus

Transsexuelle erleben sich als Angehörige des anderen Geschlechts, obwohl sie konsequent die biologischen Merkmale eines Geschlechts haben. Eine entscheidende Frage, die sich aus einer früheren Gehirnstudie bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen ergab, war, ob der festgestellte Unterschied der Sexus-Identität im zentralen Teil des Bed nucleus der Stria terminalis (BSTc) auf einem neuronalen Unterschied im BSTc selbst beruhte oder nur ein Spiegelbild eines Unterschieds in der Innervation vasoaktiver intestinaler Polypeptide von der Amygdala ist, die als Marker verwendet wurde. Daher haben wir bei 42 Probanden die Anzahl der Somatostatin-exprimierenden Neuronen im BSTc in Bezug auf Geschlecht, sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und früheren oder gegenwärtigen Hormonstatus bestimmt. Unabhängig von der sexuellen Orientierung hatten Männer fast doppelt so viele Somatostatin-Neuronen wie Frauen (P < 0,006). Die Anzahl der Neuronen im BSTc von Mann-zu-Frau-Transsexuellen war ähnlich der der Frauen (P = 0,83). Im Gegensatz dazu wurde festgestellt, dass die Neuronenzahl einer Frau-zu-Mann-Transsexuellen im männlichen Bereich liegt. Die Hormonbehandlung oder Schwankungen des Sexualhormonspiegels im Erwachsenenalter schienen die Anzahl der BSTc-Neuronen nicht beeinflusst zu haben. Die vorliegenden Ergebnisse der neuronalen Geschlechtsunterschiede von Somatostatin im BSTc und seiner Geschlechtsumkehr im Gehirn von Transsexuellen unterstützen eindeutig das Paradigma, dass bei Transsexuellen die Differenzierung von Gehirn und Genitalien in entgegengesetzte Richtungen gehen kann und auf eine neurobiologische Grundlage der Transsexualität hinweisen.
8
Transsexualität in den Medien / Antw:Offener Brief an welt.de
« Letzter Beitrag von selfmademan am 24.Jun 2022, 09:09 »
Hier nun die positiven Leserkommentare zu unserem Homepageauftritt, die im Original hier zu finden sind:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article239372567/Transgender-Debatte-Eine-Erwiderung-auf-Sven-Lehmanns-Hetze-Vorwurf.html

Auf die Bilder klicken, dann erscheinen sie hochkant und sind damit lesbar.
9
Transsexualität in den Medien / Antw:Offener Brief an welt.de
« Letzter Beitrag von selfmademan am 24.Jun 2022, 08:51 »
Hallo Christina,

besten Dank für die Infos und Quellen.  :daumenhoch2: Eine größtmögliche Transparentz ist wichtig, um für sich selbst informierte Entscheidungen treffen zu können. Dabei müssen auch entstehende oder existierende Widersprüche hinterfragt werden können. Das ist am besten möglich, wenn alles kompakt an einer Stelle gesammelt wird, die Schwarmintelligenz nutzen.

Und noch wichtiger ist es, wenn diese längst überfällige Diskussion endlich in der Öffentlichkeit ankommt und von dieser wahrgenommen wird.

Übrigens sind die Leserkommentare auf welt.de zu unserer Homepage alle positiv gestimmt und ermöglichten jenen Lesern neue Erkenntnisse und bessere Verständlichkeit zu den Themen warum wir unterscheiden und uns abgrenzen. Ich habe diese mit dem Handy abgelichtet, um sie für später konservieren zu können. Ich denke, daß ich diese Leserkommentare zum Zwecke der Beweisführung in unsere Homepage einbinden werde. Und auch im Forum hier, da muß ich das mit den Dateianhängen aber erst noch austesten.

LG
Meiner einer   :)
10
Transsexualität in den Medien / Antw:Offener Brief an welt.de
« Letzter Beitrag von Anonym07 am 23.Jun 2022, 14:14 »
RadFem = Radikal-Feministin.

Unter anderem lehnen die Gruppierungen RadFem Berlin & Darmstadt, sowie Rona Duwe und Serena Broens eine Personenstandsänderung für originär transsexuelle Menschen ab. Quellen sind hierzu die Story Highlights auf ihren Instagram Profilen und diverse Threads auf ihren Twitter Profilen.
Quellen: https://www.instagram.com/radfem_berlin
https://www.instagram.com/radfem_kollektiv_darmstadt


Eva Engelken unterstützt diese Gruppierungen und Personen. Sie selbst hat sich diesbezüglich eher widersprüchlich geäußert, auf ihrem Blog fordert sie einerseits die Abschaffung des TSG, im selben Zug sagt sie aber, dass für echte Transsexuelle das TSg genügt.
Zitat:
Zitat

Wenn ich der Gesetzgeber wäre, würde ich das gesamte TSG und die Möglichkeit, aufgrund einer „empfundenen Geschlechtszugehörigkeit“ den Personenstand ändern zu können, streichen.

Ebenfalls Zitat:

Zitat
Aber es gibt doch die echten Transsexuellen, oder?...
... Für sie ist das gültige TSG vollkommen mit den zwei Gutachten vollkommen akzeptabel.

Für mich persönlich sehr widersprüchlich. Wieso sollte das TSG in ihren Augen komplett gestrichen werden, wenn es für echte Transsexuelle akzeptabel ist?

https://www.evaengelken.de/das-mimimi-der-transinnen-und-ein-paar-fakten-zum-transsexuellengesetz/
Da Du den Blogbeitrag kommentiert hast, kennst Du ihn wahrscheinlich bereits.

Eva Engelken spricht in diesem Gespräch über Alex Maria Peters und Till Amelung(beide transsexuell):
https://www.youtube.com/watch?v=xrEw-2V6pf8

Hier trat Eva Engelken sehr gemäßigt auf, sprach über Alex Maria mit weiblichen Pronomen und bekundete ihr Mitgefühl für Alex' Abgang. Daher für mich heuchlerisch, wie sie später im Gespräch oben, über Alex spricht und auch Till als transidentifizierende Frau betitelt, obwohl er wie sie kritisch gegenüber dem Selbstbestimmungsgesetz ist. Ihre Empathie zählt also nur für Mainstream-Kameras.
https://www.youtube.com/watch?v=fZOetPGRTZg

Ich habe, wie bereits geschrieben, durchaus guten Kontakt zu viele RadFems gehabt, aber auch unter ihnen gibt es welche, die wie Alice Schwarzer an echte Transsexualität glauben und welche, die Transsexualität komplett ablehnen.
Seiten: [1] 2 3 ... 10