Transsexualität-NGS

Autor Thema: Transmisoandrie  (Gelesen 929 mal)

selfmademan

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Transmisoandrie
« am: 18.Okt 2016, 19:40 »
Robert Eads:
Indirekte Tötung durch Verweigerung medizinischer Hilfe bei Eierstockkrebs. Er verstarb am 17.01.1999

David (Bruce) Reimer:
David Reimer war ein kanadischer Staatsbürger, der als Junge geboren, jedoch als Mädchen aufgezogen wurde, nachdem sein Penis in früher Kindheit bei einer missglückten Beschneidung zerstört worden war. Der Arzt John Money hat mit allen Mitteln versucht David Reimer zum Frausein zu bewegen, da Money davon ausging, daß Identität eine Sache der Erziehung sei. David Reimer brachte sich aufgrund seiner traumatischen Erfahrungen am 05.05.2004 in Ottawa um.

Kayden Clarke:
a 24 year-old white transgender man with Asperger’s was fatally shot on February 4 2016 by police. Some media reports identified him as a woman and used his former name.

Demarkis Stansberry:
a 30 year-old African-American transgender man of Baton Rouge LA, was fatally shot on February 27 2016 by an acquaintance. Some media reports identified him as a woman and used his former name.

Amos Beede:
a 38 year old homeless transgender man of Burlington, VT was attacked and beaten on May 23 2016. He died of his injuries in the hospital on May 29 2016. His attackers are unknown.

Brandon Teena:
Er wurde vergewaltigt und verstarb am 31.12.1993 durch mehrere Schüsse.


Es gibt nachwievor Leute, auch aus den "eigenen Reihen", die nicht davor zurückschrecken, Transmännern irgendwelche angeblich angekündigten oder vollzogene Straftaten zu unterstellen. Die Gründe solcher Unterstellungen seien mal dahingestellt. Aber auch bei Cis-Leuten ist das nicht gerade selten. Ein sehr bekanntes Opfer ist Brandon Teena ("Boys don't cry"). Wer das Buch dazu gelesen hat erschreckt sich mit welch hanebüchenen Äußerungen versucht wurde, Brandon Teena in den Dreck zu ziehen und mit welch Äußerungen versucht wurde, die Vergewaltigung an ihm zu rechtfertigen.

Und auch ich habe keine Lust mal wieder irgendwelcher Straftaten bezichtigt zu werden, nur weil wem da eine Laus über die Leber gelaufen ist. Erst recht nicht will ich in sozialen Netzwerken irgendwelcher Straftaten bezichtigt werden wo dies noch Leute lesen können, die mich nicht kennen und jeden Mist über mich unhinterfragt glauben. Ich habe dies schon einmal erleben "dürfen" wo man mich dessen bezichtigt hatte, daß ich mich an einem Grundschulkind vergangen hätte. Hier hatten sich ein paar Leute einen Schuldigen gesucht und ich als Transmann noch ganz am Anfang der Transition passte da wunderbar in deren Feindbild rein. Leute, das ist nicht lustig. Manche scheinen das noch toll zu finden sich da irgendwelche Unterstellungen auszudenken um ihren eigenen Frust zu bewältigen. Sowas ist psychische Gewalt an Transmännern und es gibt einige Transmänner, die eine derart psychische Gewalt in den Suizid getrieben hat. Ich habe keine Lust selber so zu enden.
Mit allem fertig und komplett angekommen! Ein ganzer Kerl dank Chappi. :D - Dortmunder Jong