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Autor Thema: Porträt über Trans*mädchen im Rhein-Main-Gebiet  (Gelesen 527 mal)

J. E.

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Liebe Userinnen und User,
Für ein Porträt im Berliner Magazin "Missy", das vierteljährlich erscheint, bin ich derzeit auf der Suche nach einer Interviewpartnerin. Daher würde ich mich freuen, wenn sich ein Transmädchen fände, das Lust hat, mir von ihrem Leben, ihrem Alltag und ein wenig auch von ihrem Umgang mit der eigenen Identität zu erzählen.
Ideal wäre es, wenn Du im Rhein-Main-Gebiet wohnst und schon diese oder kommende Woche bereit für ein Treffen wärest.

Den bisherigen Reaktionen auf Anfragen von Journalistinnen und Journalisten entnehme ich, dass eine bestimmte Perspektive auf Transidentitäten eher verpönt ist (zumindest bei denen, die sich hier am häufigsten und vehementesten zu Wort melden), daher möchte ich mein Anliegen ein wenig präzisieren: Als Transmann habe ich nicht die Absicht, meine Interviewpartnerin als "krank" oder "defizitär" darzustellen, sondern möchte die Leserinnen und Leser des Magazins eher dafür sensibilisieren, dass es auch Mädchen gibt, die nicht als solche zur Welt gekommen sind und die trotzdem eine weibliche Identität leben.

Ich würde mich daher freuen, wenn sich Menschen per Nachricht bei mir melden würden, die eine ähnliche Perspektive auf das Thema haben.

Viele Grüße aus Frankfurt, János Erkens

J. E.

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Re: Porträt über Trans*mädchen im Rhein-Main-Gebiet
« Antwort #1 am: 08.Jul 2015, 15:33 »
Hallo, Ich möchte bewusst auf eine gar zu restriktive Eingrenzung verzichten. Alle von Dir genannten Möglichkeiten sind mir willkommen.
Ich persönlich glaube weder an eine "Natürlichkeit" oder "Faktizität" der zweigeschlechtlichen Ordnung und auch nicht an "genetische Codes im Gehirn", aber meine Interviewpartnerin kann solche Erklärungen durchaus für sich benutzen, ohne dass ich despektierlich darüber schreibe.
Insofern suche ich lediglich nach einer Person, die sich als weiblich definiert, obwohl sie bei ihrer Geburt männlich zugewiesen wurde.
LG je