Transsexualität-NGS

Autor Thema: Damit komme ich nicht klar  (Gelesen 1182 mal)

Butterblume

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Damit komme ich nicht klar
« am: 10.Feb 2015, 18:49 »
Auch mein Kind hat sich operieren lassen. Von einer Frau zum Mann. Damit komme ich überhaupt nicht klar. Dabei war sie früher immer das kleine süße unbeschwerte Mädchen. Ich habe das Gefühl, das mir plötzlich eine vollkommen fremde Person gegenübersteht. Ich habe unheimliche Berührungsängste. Außerdem dreht sich in den Gesprächen alles nur noch um die Transsexualität. Ich bin nicht einmal in der Lage den neuen Namen auszusprechen bzw. „Er“ oder „mein Sohn“ zu sagen. Ich habe mich in dieser Thematik schon durch gegoogelt und lese immer, wie toll das alle finden.
Wenn man darüber liest, wie die Angehörigen transsexueller reagieren, kommt es mir so vor als würde alles nur schön geredet. „Es ist doch mein Kind, ich finde es so toll“ liest man manchmal. Stimmt das auch? Macht man sich da nicht selber etwas vor? Belügt man sich und die anderen nicht damit? Alles scheint so einfach zu sein. Ist es aber nicht. Für mich jedenfalls nicht. Tut mir leid ich, kann eben nicht aus meiner Haut. Ich akzeptiere es, aber verstehen kann ich es nicht. Plötzlich muss ich so tun als hätte ich nie eine Tochter gehabt? Es steckt da auch ein Stück Leben von mir mit drin. Jeder Mensch hat eine Zukunft und eine Vergangenheit. Und diese ist immer geknüpft mit anderen Menschen, denn der Mensch wird geprägt von seiner Umwelt. So viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Und nun soll ich einfach damit leben.
Bei mir wurde vor Kurzem LEIDER Brustkrebs festgestellt. Nicht dass ich da jetzt bedauert werden will, aber mein Kind vergleicht meine OP mit ihrer. Das sind doch wohl 2 verschiedene Dinge. Das tut weh und belastet mich nur noch zusätzlich.
Entschuldigung, wenn ich mich hier so auslasse, aber ich muss doch mal irgendwo hin mit meinen Sorgen. Ich als Mutter eines transsexuellen Kindes habe doch auch meine Probleme und Sorgen. Andererseits liest man öfters auch von Menschen, die diesen Schritt gegangen sind und doch nicht so glücklich damit sind.
Meine Bedenken sind auch die, dass diese Menschen weder von dem einen noch von dem anderen Geschlecht richtig akzeptiert werden. Also im Grunde genommen auch wieder nur so dazwischen stehen.
Ich leide sehr darunter, dass man mit niemanden darüber reden kann. Verstehen, immer wieder soll ich verstehen. Ich weiß nicht, wie das gehen soll?
Wer denkt den auch mal an die Eltern? Wo bekommen die denn Hilfe?


mihi

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #1 am: 10.Feb 2015, 20:23 »
Hallo Butterblume, ich glaube, es wäre besser, wenn Du Dich hier richtig anmelden würdest und diesen doch sehr emotionalen und persönlichen Text in den verdeckten Bereich verschieben ließest.

Nein, Du bist da nicht allein mit Deinen Gedanken. Ich denke, auch meine Mutter hat das mehr darunter gelitten, als sie selbst zugibt. Eltern finden das nicht toll, überhaupt nicht. Normal ist, daß sie trauern. Trauern, weil sie das Gefühl haben, ihr Kind zu verlieren. Das wiederum kann das Kind nicht verstehen, weil es ja noch da ist.

Dabei war sie früher immer das kleine süße unbeschwerte Mädchen.

Sicher?

Männer reden ja bekanntlich zu wenig, und es kann schon sein, daß Dein Kind da nicht so darüber reden will, aber ich kann Dir sagen, daß meine Eltern ziemlich erschüttert waren, als ich damals in der "Outing-Phase" an einige Geschichten aus der Kindheit erinnert habe und wie ich die zu der Zeit wirklich empfunden habe. Man tut einiges, um seinen Eltern gerecht zu werden. Aber dadurch erfahren es die Eltern eben auch nicht.

Deine Bedenken übrigens sind auch normal. So etwas ähnliches habe ich auch von meinen Eltern gehört. Es ist aber so, daß sehr viel von der persönlichen Ausstrahlung abhängt. Wenn ich unsicher bin und innere Widersprüche habe (vorher), dann funktioniert das viel schlechter, als wenn die Leute spüren, daß ich innerlich mit mir im Reinen bin (nachher). Bei den allermeisten Betroffenen klappt das mit dem Sozialleben hinterher besser als vorher. Natürlich gibt es auch negative Fälle, und von denen liest man dann. Das ist aber nicht die Regel.

Verstehen? Ja, es ist schwer. Kannst Du Dir vorstellen, zu einer Veranstaltung, Party, sonstwas, zu sein und nicht den passenden Bekleidungsstil gefunden zu haben? Du im Abendkleid und alle anderen in Jeans und T-Shirt. Oder umgekehrt. So etwa? Wie würdest Du Dich da fühlen? Unwohl? Wann ist es vorbei, darf ich wieder nach Hause? Oder so.

Und dann stelle Dir vor, Du bist genau passend gekleidet, wie die anderen auch, fügst Dich da exakt ein, fühlst Dich aber trotzdem wie oben. Und das immer und überall. Und Du weißt nicht, warum.

Gruselig, nicht?

Und Bekleidung ist wirklich nur ein kleiner Teil der Geschichte.

Mihi

Yvi-Nasti

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #2 am: 10.Feb 2015, 21:06 »
Hallo Butterblume, Ich glaube Mihi hat da vollauf recht.
Ausserdem denke ich, dass du in diesem Forum auch andere Eltern finden wirst, welche so ihre Probleme Hatten oder Haben.
Denn Natürlich ist es sehr schwer für die Angehörigen, aber es ist auch sehr schwer für die Betroffenen.
Hier geht es tatsächlich dann um Verständnis von beiden seiten füreinander.
Und ja, ich denke, dass kannst auch du von deinem Kind genauso einfordern wie umgekehrt.
LG Yvi

Butterblume

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #3 am: 11.Feb 2015, 11:10 »
Das ganze macht mich nur noch mehr unsicher. Alle reden hier nur was sie denken und fühlen. Was ist mit einer Mutter oder Vater haben die nicht auch Gefühle? Eltern sollen scheinbar immer nur funktionieren.
Und meinen BK zu verharmlosen geht mir jetzt wirklich ein wenig zu weit. Auch Krebs kann physisch krank machen. Da kann auch ich doch ein klein wenig Verständnis erwarten.

mihi

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #4 am: 11.Feb 2015, 14:53 »
Das ganze macht mich nur noch mehr unsicher. Alle reden hier nur was sie denken und fühlen. Was ist mit einer Mutter oder Vater haben die nicht auch Gefühle? Eltern sollen scheinbar immer nur funktionieren.
Nun, das waren ja hier nun alles Beiträge von selbst Betroffenen. Die haben irgendwie zu erklären versucht, was in Ihnen vorgeht. Denn was man versteht, damit kann man natürlich auch leichter umgehen.

Ich habe am Anfang aber auch von den Gefühlen der Eltern gesprochen. Leider ist es genau so schwer, an die Gefühle der Eltern heranzukommen, wie umgekehrt.

Deine Gefühle, die Du beschreibst, sind völlig normal für die Situation. Man kann da Verzweiflung, Wut, Trauer, alles zusammen haben. Das geht auch nicht von alleine wieder weg. Auch wenn Du das sozusagen aufgezwungen bekommen hast, mußt Du Dich damit auseinandersetzen. Du kannst Dir ansehen, wie andere Eltern damit umgegangen sind (deswegen hatte ich von meinen Eltern geschrieben). Du kannst überlegen, ob das auch für Dich eine Möglichkeit wäre, damit umzugehen. Du kannst konkrete Fragen stellen. Deinen Frust auszudrücken, ist wichtig, aber es genügt nicht. Davon allein geht es Dir nicht besser. Welche Fragen könntest Du stellen? Was würde Dir helfen?

Mihi

Elsker

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #5 am: 11.Feb 2015, 23:06 »
Ich möchte nicht nochmal etwas zu den Gefühlen von Transsexuellen erzählen, aber ich möchte nochmal den Vergleich von deinem Brustkrebs zu der Brust eines Transmanns aufnehmen.
Ich selber bin Transmann und habe noch keine Mastek, aber demnächst. Ich freue mich sehr, denn seit sie gewachsen sind, kommt es mir so vor als ob ich Brustkrebs habe. Ich habe mir sogar eine Zeitlang gewünscht, dass ich Brstkrebs habe, damit die endlich wegkommen. Es klingt zwar hart, jedoch habe ich kein anderes Verhältnis zu meinen Brüsten. Sie haben zwar aus physischer Sicht keinen Einfluss auf meine Gesundheit(Tot), jedoch extrem auf der Psychischenseite. Wenn ich nicht die möglichkeit gehabt hätte meinen Weg zu gehen, dann wäre ich bestimmt nicht mehr hier und das trifft leider auf einige zu.


Auch möchte ich noch darauf eingehen, dass du sagst, das du für dein Kind nur funktionieren sollst. Ich denke du befindest dich momentan in einer extrem Situation. Du hast leider Brustkrebs, was mir unendlich leid tut und kommst nicht mit der Situation deines Kindes zurecht. Ihr beide verlangt zur selben Zeit viel Verständnis von einander und seit enttäuscht, wenn ihr es nicht bekommt. Dein Kind hat wahrscheinlich schon lang mit dem großen Thema Transsexualität abgeschlossen, da man sich als betroffener viel mehr und lämger damit beschäftigt, als die Angehörigen. Ich merke das selbe auch an meiner Mutter. Sie kommt bei vielen Sachen nicht mit und geht auf Sachen ein, die ich mit mir schon längst abgeschlossen habe. Ich muss mir dann selber auch bewusst machen, dass ich mich damit einfach schon viel länger beschäftige.
Und falls es dir gut tut (wobei ich mir die Frage stelle, ob es dir gut tun sollte?), auch meine Mutter ist manchmal traurig, dass ich jetzt ein Sohn bin (wobei ich das schon immer war). Unser Verhältnis hat sich zueinander geändert (was aber erstens noch andere Gründe hat und zweitens im Laufe des Lebens normal ist). Sie hat weiterhin noch eine Tochter, aber ebend jetzt auch drei Söhne. Aber auch wenn sie manchmal traurig ist, weiß sie, dass ich so einfach glücklicher bin. Sie freut sich, dass ich mich endlich im Spiegel anschauen kann und mich sehe und keine Fremde Frau. Mit dem Beginn meines Weges bin ich immer umgänglicher geworden und meine Mutter versteht mich auch mehr. Es war für sie nicht leicht und sie wünscht sich oft noch, dass es doch einfach leichter wäre, wenn ich einfach nur lesbisch sein würde (Sie weiß, dass es was komplett anderes ist), aber das bin ich nunmal nicht. Dennoch weiß und sieht sie, dass ich so ein besser lebe und unterstützt dies.

Jetzt bin ich mal wieder abgeschweift, so wie immer wenn ich etwas schreibe. Ich hoffe trotzdem, dass es dir etwas weiterhilft und du mit deinem Sohn besser zurecht kommst.
Never let the fear of striking out get in your way. -Babe Ruth

Juni 2013: Psycho
März 2014: Testo
März 2015: Mastek & VÄ/PÄ durch
September 2017: Klitpen, Hysto und Kolpek
Oktober 2018: Aufbau

Kidness

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #6 am: 12.Feb 2015, 11:52 »
Ich verstehe absolut, was du meinst, da ich in derselben Situation bin.
Auch meine Tochter möchte ein Mann sein und geht sehr unbeirrt diesen Weg. Ich hoffe sehr, dass zumindest sie sich damit gut fühlt, denn mir geht es auch nach Wochen und Monaten immer noch mies damit. Wenn ich mich damit auseinander setze, schlafe ich schlecht, bekomme Magenprobleme,meine Haut dreht komplett durch... also versuche ich einfach, nicht zu grüblen, was mir mal mehr und mal weniger gelingt, aber ich muss meinen Alltag, zum Beispiel im Beruf auch irgendwie hinbekommen.
Sie fehlt mir sehr, wir telefonieren ab und an, und wenn wir das Thema auslassen, können wir gut miteinander umgehen, so wie früher.
Aber ich weiss schon, dass es auf die Dauer so nicht weitergehen kann....

Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass du zu allem auch noch die Diagnose Brustkrebs verarbeiten musst.... eins davon reicht ja schon  :(
Ich war letztens beim Hausarzt und wollte eigentlich mal ansprechen, ob ich vielleicht selbst mal eine Art von Therapie machen sollte, nur leider stand dann eine mir völlig unbekannte junde Assistenzärztin vor mir, so dass es zu keinem Gespräch kam. Aber vielleicht kannst du versuchen, für dich so etwas anzugehen, speziell mit deiner eigenen Diagnose, die dich zusätzlich belastet.
Ich wünsch dir alles Gute, fühl dich mal unbekannterweise gedrückt!

Lennard

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #7 am: 12.Feb 2015, 12:38 »

Ich kann verstehen, dass das für Eltern nicht leicht ist, wenn sich herausstellt das das Kind transsexuell ist. Ich selber habe mich erst mit 30 Jahren geoutet und bin meinem Weg losgegangen, obwohl ich schon lange wusste was los ist. Wie andere auch schon schrieben, dass ist nicht von heute auf morgen so, sondern eigentlich schon immer, man muss es nur für sich selber erstmal begreifen und verstehen.

Ich bin kein Vater und kann mich nur versuchen in die Gefühle meiner Eltern zu versetzen oder durch Gespräche versuchen herauszubekommen wie es ihnen geht.

Meine Eltern sehen mich und das nicht erst seit dem Outing, sondern schon immer, nicht als Ihr Mädchen oder Ihr Junge, sondern als Ihr Kind. Sie sehen mich als Mensch und das bereits mein ganzen Leben, so dass auch ich schon immer in der Lage war den Menschen hinter dem Geschlecht oder der Krankheit oder hinter was auch immer zu sehen...

Und Ihnen ist wichtig das es Ihrem Kind gut geht, egal worum es geht....

Was ich damit sagen will: Versuche dein Kind als Mensch zu sehen und nicht als Mädchen oder Junge, sondern einfach mal als Mensch mit all seinen wunderbaren Eigenschaften und Facetten...

September 2014: Therapiebeginn
31.03.2015: Beginn Hormontherapie
17.06.2015: VÄ/PÄ

Butterblume

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #8 am: 12.Feb 2015, 20:19 »
Danke liebe Kidness, endlich mal jemand der weiß wovon ich rede.
Auch ich drücke dich ganz lieb. :knuddel: Das tut gut.
Wenn du willst könnten wir uns ja weiter austauschen, vielleicht hilft es uns ja beiden.
Auch Lennard danke ich für die klaren und netten Worte. Es ist schon richtig, das der Mensch das wichtigste ist, aber manchmal liegt da noch mehr im argen womit man klar kommen muss.
Herzliche Grüße Butterblume

Nicole0601

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Re: Damit komme ich nicht klar
« Antwort #9 am: 20.Feb 2015, 19:19 »
Hallo Butterblume,

Erst einmal wollte ich Dir sagen das es mir echt leid tut wegen Deinem Brustkrebs und ich wünsche Dir viel Kraft.

Ich habe auch ein Kind was jetzt als Mädchen lebt allerdings erst 9 Jahre alt.
Als ich damals hier völlig verzweifelt in das Forum kam habe ich soviel Hilfestellung bekommen die ich noch nie in meinem Leben erlebt habe ( Danke Anonym001 die Leonieübersetzerin ;-), Mihi und noch viele andere)
Anonym001 zum Beispiel hat mir immer genau erklären können warum Leonie sich grade so verhällt oder dieses sagt. So konnte ich ohne mich mit dem Thema auszukennen, Leonie verstehen und ihr auch helfen.

Es ist nicht leicht auch nicht für mich aber ich gehe den Weg mit ihr und alle anderen um uns rum auch . Lehrer, Direktor, Oma, Opa, Vater, Pfarrer usw.

Auch ich wünschte mir das es anders wäre und sie sich in ihrem "männlichen" Körper zuhause fühlen würde.
Tut sie aber nicht und da kommen wir ins Spiel und haben die Aufgabe ihr Leben in die richtige Richtung zu leiten sodas sie glücklich ist.

Leonie übernimmt mit 9 Jahren eine riesen Verantwortung für ihren Körper und auch für ihr gesammtes Leben und zusammenleben.
Sie weiss das sie keine Kinder bekommen kann sollte sie sich operieren lassen, Sie sagt sie nimmt ALLE OP Schmerzen in kauf obwohl sie tierische Angst vor einer Spritze hat, sie weiss das sie Tabletten nehmen muss damit sie die richtige Pupertät durchlaufen kann usw.

Manchmal habe ich das Gefühl sie verschwendet gar keinen Gedanken mehr daran das sie jemals als Junge gelebt hat.
Wenn Sie aus der Schule kommt sagt sie selbstverständlich " Die Jungs haben heute ...." Sie bezieht sich da niemals mit rein und das überzeugt mich das die Natur ihr da ein böses Spiel gespielt hat.

Auch ich habe geweint weil ich meinen Sohn verloren habe aber nicht mein Kind ;-)

Was die Brüste angeht das meint Anonym001 nicht so sie übersetzt Dir nur warum Dein Kind so etwas sagt und das bestimmt unbedacht.

Redet mal in ruhe und versuche Dein Kind so anzunehmen.
Ich habe auch oft Probleme damit und sehe den Jungen in ihrem Gesicht obwohl da keiner mehr ist und alle sagen ich Spinne.
Ich brauche auch Hilfe das weis ich, oft kann ich sie auch nicht in den Arm nehmen aber das rührt von ihrem wahnsinnigen Geschreie und nicht daher weil sie jetzt Mädchen ist.

Ich drücke Dir die Daumen und in erster Linie werde gesund ;-)

Alles Gute
Glücklich ist, wer sein Schicksal nie als Schlag empfindet,
sondern als Chance, sein Leben zu gestalten.
So manches im Leben zwang mich
auf die Knie und riss mich zu boden.
So manches im Leben vergesse ich wohl nie.
Doch eines lehrte mich das Leben immer wieder neu,
es ist nicht wichtig, ob Dich etwas zu Boden drückt.
Wichtig ist, dass Du immer wieder neu das Aufstehen lernst.
Aufrecht gehen werde ich, wenn mir auch Tränen übers Gesicht laufen,
denn Tränen sind kein Zeichen von Schwäche.
Im Gegenteil - Es ist ein Zeichen von Mut, den Anderen zu zeigen, was man fühlt...